VPS

Ein VPS (Virtual private server) ist eine gute und meist auch günstige Möglichkeit um selbst einen Server für z.B. das TOR Netzwerk zu betreiben. Die Preise pro Monat starten bei 2€.


Vorteil:


  1. Heutzutage haben doch schon viele Betreiber eine „Flatrate“ für eine synchrone Internetanbindung des Servers. Also zum Beispiel 100 MBits ein- und 100 MBits ausgehender Datenverkehr. Private Anschlüsse sind meist asynchron (zB. 100 MBit ein- und 10 MBit ausgehender Datenverkehr). Was auch zu bevorzugen ist sind Angebote mit unlimitiertem Traffic.
  2. Man muss ich selbst keine Gedanken um Verkabelung und Brandschutz machen. Ein VPS läuft fast immer auf einem Server in einem gut geschützten Datacenter mit Klimaanlage, Löschanlage usw.
  3. Die private Internetbandbreite bleibt unbeeinflusst.
  4. Bei richtiger Konfiguration meist 99,9- 100% Uptime
  5. Neuinstallation des OS und Reset des Systems meist problemlos über das Userinterface möglich

Nachteil:


  • Kein persönlicher Zugang und wenig bis keine Kontrolle darüber wer physischen Zugriff auf den Server hat.
  • Bei schwachen Virtualisierungen bestehen Einbußen bezüglich der Sicherheit (vor allem bei OpenVZ)

Nur welcher Anbieter???



Als Starterleichterung hier eine Liste mit, von mir empfohlenen, und Großteils auch getesteten VPS Anbietern die TOR Guard- und Middlerelays erlauben:


(das gilt nicht zwingend für Exitrelays!)


Für Exitrelays:



Colocation für Einplatinencomputer

Einen richtigen Server in ein Datacenter einzustellen ist wegen der eigenen, ungeteilten Hardware und dem Recht auf physischen Zugang die sicherste Methode eine TOR Node zu betreiben. Allerdings ist es mit Abstand auch die teuerste. Wer nicht jedes Monat 50-200€ Einstellkosten locker machen kann (Strom meist noch extra) wird davon eher Abstand nehmen wollen.

Aber es gibt eine gute Alternative für alle die keiner virtuellen Serverinstanz vertrauen wollen und auf eigene Hardware setzen. Einige DC`s bieten colocation für Einplatinencomputer an. Aus rein technischer Sicht mag das eher unpraktisch erscheinen, da die Neuinstallation des Betriebssystems das Senden einer neuen SD Karte erfordert und bei Hardwaremängeln das Board ausgetauscht werden muss. Aber eigene, ungeteilte Hardware hat definitiv auch Vorzüge.

Nur die Performance ist eigentlich immer um einiges schlechter als bei einem VPS mit ähnlicher Grundausstattung. Preislich liegt man bei dieser Art von colocation zwischen 3,14- 15€ im Monat.

Hier noch ein Paar Anbieter: